Donnerstag, 25. Juli 2013

Maschinen, nicht Menschen

Abrissbaustelle in der Edithstraße am 19.07.2013

...werden in Bruckhausen aufwändig geschützt. Während die Sprecherin der Stadt, Anja Hundgeburth, noch im Mai 2012  "besondere Schutzvorkehrungen" für den Stadtteil gegen  Plünderung und Gasaustritte als "nicht nötig" betrachtete: 

Zum Post vom 06.Mai 2012

hat Ute Hilmer vom Baudezenat sich vor kurzem dahingehend geäußert, Sicherheit für Bruckhausen sei aus finanziellen Gründen nicht zu leisten: "Eine Bewachung rund um die Uhr sei aber nicht zu leisten. Hilmer: "Ein solcher Wachdienst kostet im jahr 250.000 Euro"
Schon jetzt würden die Probleme mit dem Sanierungsgebiet personell und finanzielle an ihre Grenzen stoßen." (zitiert nach:"Vandalismus ohne Grenzen", Martin Kleinwächter, Ausgabe der  WAZ vom 28.06.2013). (Gemeint ist wahrscheinlich, dass die Stadt an ihre Grenzen stößt, bei den Problemen hat man nicht den Eindruck.)

Die Sicherheit der Bürger ist der Stadt also keine  250 000 Euro im Jahr wert. Dazu kommt aber erschwerend, dass die Stadt sich tatsächlich nicht die allergeringste Mühe gibt, die Verwahrlosung des Stadtteils zu verhindern:


Zum Post "Wenn man sieht, wie sich der Stadtteil verändert"

Dass die Abrissfirma ihre Baumaschinen schützen möchte, erscheint verständlich, dass die Stadt nichts unternimmt, um ihre Bürger zu schützen, in einer Gefahrenlage, die die Stadt selbst erzeugt hat, ist (eigentlich) unglaublich. 


In den letzten Wochen hat es in Bruckhausen immer wieder gebrannt, auch das haben wir dokumentiert: 

Zum Post "In Bruckhausen brennt's" 

Seit diesem Bericht sind 3 weitere Brände in für die "Sanierung" leergezogenen Gebäuden hinzugekommen, am 13.07.2013 brannte die Kaiser-Wilhelm-Straße 50, heute die Dieselstraße 2, davor gab es noch einen Dachstuhlbrand im Beecker Bereich des "Sanierungsgebietes" (ohne Bild). 


13.07.2013

25.07.2013 (Handybild)

25.07.2013 (Handybild)


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